Durch diesen Vortrag wird die persönliche Kompetenz zur Einordnung und Handhabung von Belastungssituationen gesteigert, ebenso die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Der Teilnehmer hat am Ende gelernt, daß die Führung der eigenen Person unverzichtbarer Bestandteil der Führung von Mitarbeitern ist. Er hat gelernt, die unterschiedlichen Rollenanforderungen in ein aktives Persönlichkeitsmanagement zu integrieren und persönliche Perspektiven zu entwickeln.
1. Erkennen der unterschiedlichen Rollenanforderungen im Berufs- und Privatleben:
Im Vortrag werden die einzelnen Rollen einer Führungskraft aufgezeigt und deren Anforderungen diskutiert. Das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen aus dem Beruf, der Familie und dem Freizeitbereich wird thematisiert. Zur Bewältigung der einzelnen Anforderungen bietet der Vortrag Ansatzmöglichkeiten: im Berufsfeld Hinweise zur Arbeitsmethodik, Streßhandhabung und Ethik im Unternehmen; im Freizeitfeld zu Fitneß und Entspannung; im Familienfeld zu Zufriedenheitsfaktoren in der Partnerschaft.
2. Bedeutung der inneren Balance in der ganzheitlichen Betrachtung (Körper, Psyche, Geist) einer Führungskraft:
Im körperlichen Bereich geht es um das bewußte Umgehen mit dem eigenen Körper und um einen ökonomischen Einsatz der zur Verfügung stehenden Kräfte. Im Bereich der Psyche wird das eigene Anspruchsdenken sowie der Umgang mit den eigenen Bedürfnissen zum Thema. Zielsetzung der Überlegung im geistigen Bereich ist das Erkennen von Streßursachen im beruflichen wie im privaten Umfeld und die Möglichkeit, das eigene Konfliktpotential bewußt zu verarbeiten. Die Überlegungen aus den einzelnen Bereichen münden in zehn Empfehlungen zur Führung der eigenen Person.
Beruflicher Erfolg und Karriere haben für die meisten Führungskräfte einen hohen Preis. Betrachtet man alle Einflußfaktoren, von denen unter Umständen ein ungünstiger Einfluß auf die individuelle Lebenszufriedenheit und das eigene Wohlbefinden ausgehen kann, wie z.B.
dann wird deutlich, daß sich viele Führungskräfte sowohl objektiv als auch subjektiv in einer Lebenssituation befinden, die auf längere Sicht gesehen nicht nur die Lebenszufriedenheit beeinträchtigen kann, sondern auch Leistungsmotivation und Leistungsfähigkeit und letztlich sogar die psycho-physische Gesundheit gefährdet.
Führungskräfte beklagen diese Situation der Überforderung, der ständigen Hetze und der Fremdbestimmtheit, der sie sich ausgesetzt fühlen und die immer weniger Zeit für Lebensbereiche außerhalb des Berufes läßt, halten sie aber oft genug für unabänderlich oder nehmen sie als vorübergehende Begleiterscheinung von beruflichem Erfolg in Kauf. Im Grunde wissen Führungskräfte aber, daß die Hoffnung, der Streß werde sich vielleicht auf einer höheren Stufe der Karriereleiter verringern, ein Trugschluß ist.
Allmählich geraten Führungskräfte so in einen Zustand, bei dem das Leben außerhalb des Berufes - nämlich Familie, Freizeit, Erholung, Muße, soziale Kontakte, persönliche Interessen, Hobbys - zu einer "Restgröße" zusammenschrumpft. Dies gilt besonders dann, wenn ein großer Teil der berufsfreien Zeit auch noch für sog. "Funktionärstätigkeiten" aufgewandt wird, wie dies bei vielen Führungskräften der Fall ist.
Spätestens hier wird deutlich, daß auch das soziale Umfeld der Führungskraft - die Familie, die eigenen Kinder, Freunde, Verwandte und Bekannte - die Kosten einer solchen Lebensweise mittragen müssen.
Aus all dem resultiert vielfach ein allgemeines Unbehagen, ein Gefühl, das eigene Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben, von Ereignissen oder Prozessen bestimmt zu werden, statt diese selbst zu bestimmen. Nicht selten wird der Wunsch nach einem umfassenden Neuanfang zum Ausdruck gebracht, wobei die Hoffnung mitschwingt, daß man sich dann in höherem Maße selbst verwirklichen könne.
Häufig aber sind gerade diejenigen, die erfolgreich verantwortungsvolle Leitungsfunktionen ausüben, tagtäglich weitreichende unternehmerische Entscheidungen fällen und umsetzen, die gewohnt sind, Mitarbeiter motivierend zu führen, hilflos, wenn es darum geht, sich selbst und die eigene Lebenssituation genau so effektiv zu managen wie die beruflichen Aufgaben.
Das erfolgreiche Management der eigenen Person ist aber eine unverzichtbare Voraussetzung für Führungsfunktionen.
NUR WER SICH SELBST FÜHREN KANN, WIRD AUCH ANDERE VERANTWORTUNGSBEWUSST FÜHREN KÖNNEN.
Dieses Persönlichkeitsmanagement bedeutet im Grunde nicht mehr, aber auch nicht weniger als das selbstbestimmte Ausüben von Leitungsfunktionen in bezug auf die eigene Person und das eigene Lebensumfeld. Zentrale Aktionsfelder des Persönlichkeitsmanagements sind der Beruf, die Familie und die Freizeit, die als integrative Lebensfelder gesehen werden müssen.
Ziel dieser Managementaktivitäten ist es, die eigene Person bewußt und selbstbestimmt zu führen, sich selbst und die eigenen Lebensumstände so zu organisieren, daß man unvermeid-baren Belastungssituationen des beruflichen wie des privaten Alltags wieder mit größerer Gelassenheit begegnen und die eigene Lebenskraft sinnvoll mit Zufriedenheit und auch mit Freude einsetzen kann.
Die Führung der eigenen Person beinhaltet damit zum einen die Bereitschaft, die bisherige Lebensweise in Frage zu stellen, sich auch einmal kritisch im Licht der anderen zu sehen, und zum anderen die Suche nach Wegen, um sich von unnötigen Fremdbestimmtheiten frei zu machen, um in Zukunft stärker zu agieren und weniger zu reagieren.
Bei der Suche nach Ursachen für die subjektive Überforderungssituation, in der sich viele Führungskräfte ihrer eigenen Einschätzung nach zur Zeit befinden, stößt man auf zwei für diese Berufsgruppe spezifische Phänomene: Das eine ist das Übergewicht der Arbeitszeit gegenüber der frei verfügbaren "Freizeit" und die damit einhergehende permanente hohe physische und psychische berufliche Beanspruchung, die ständig geforderte Flexibilität in Denken und Handeln:
Je höher die Führungskraft in der Unternehmenshierarchie angesiedelt ist, desto geringer fällt das individuelle Freizeitbudget aus (vgl. Streich).
Das zweite ist die außerordentlich große Vielfalt unterschiedlicher Rollen und mit diesen einhergehender Rollenerwartungen bzw. -anforderungen, denen sich dieser Personenkreis gegenübersieht. Rollenverhalten ist gelerntes Verhalten, d.h., es wird durch das bestimmt, was die Gesellschaft oder eine bestimmte Gruppe in einer bestimmten Situation vom Inhaber der jeweiligen Rolle erwarten. Er entspricht diesen Erwartungen dann durch mehr oder minder rollenkonformes Verhalten.
Die spezifische Situation der Führungskräfte besteht nun zum einen darin, daß bei ihnen, zumal wenn sie noch nicht die Spitze der Karriereleiter erreicht haben, die eigene Berufsrolle sich mehrfach ändert: Ein Studienrat an einem Gymnasium bleibt entweder bis zu seiner Pensionierung Kollege der übrigen Lehrkräfte und Mitarbeiter des Schulleiters oder wird selbst irgendwann Schulleiter. Eine Führungskraft wird im gleichen Zeitraum in aller Regel mehrere Hierarchieebenen durchlaufen, u.U. mehrfach das Unternehmen wechseln oder in unterschiedlichen Abteilungen bzw. Tochterunternehmen tätig sein, und auf diesem Wege unterschiedliche Mitarbeiter-, Kollegen- und Vorgesetztenrollen ausfüllen müssen. Aus den Kollegen von heute können morgen Vorgesetzte oder auch Mitarbeiter werden, aus Vorgesetzten Kollegen etc..
Zum anderen sind für sie im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen Beruf und Privatleben zwei Bereiche mit höchst unterschiedlichen ethischen und moralischen Anforderungen und unterschiedlicher Wertigkeit. Viele Führungskräfte leiden darunter, daß sie in diesen beiden Lebensbereichen nicht selten mit gegensätzlichen bzw. nur schwer miteinander zu vereinbarenden Verhaltenserwartungen konfrontiert werden und dadurch immer wieder in eine nur schwer lösbare Konfliktsituation geraten. Unternehmen verlangen von ihren Führungskräften in der Regel ein hohes Maß an Mobilitätsbereitschaft, während Ehefrau und Kinder einem Ortswechsel wegen der damit für sie verbundenen hohen sozialen Kosten (wie etwa Verlust des Freundeskreises, Schulwechsel, Eingewöhnung in ein neues soziales Umfeld) meistens ablehnend gegenüberstehen.
Führungskräfte sind sich der unterschiedlichen Rollenanforderungen durchaus bewußt. Sie wissen, daß Eigenschaften, Einstellungen und Verhaltensweisen, die für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben unverzichtbar sind, im privaten Bereich für die hier zu lösenden Aufgaben völlig ungeeignet sein können und vielfach auf Ablehnung stoßen. Und umgekehrt!
Beispielsweise sind nach einer Untersuchung von Streich Begriffe wie "Effizienz", "Leistungswille" und "Rationalität" im Empfinden der Führungskräfte sehr stark in die berufliche Sphäre eingebunden, während sie für den privaten Bereich eine eher untergeordnete Bedeutung haben. Auch "Komplexität", "Autorität" und "Macht" werden, wenn auch in geringerem Maße, eher dem Berufsleben zugeordnet. Gegenteilig eingeordnet wurde nur der Begriff "Gefühl"; er spielt die wichtigste Rolle im privaten und die geringste im beruflichen Bereich, d.h., Führungskräfte sind der Meinung, daß sie im Privatleben eher gefordert sind und eher die Möglichkeit haben, Gefühle zu äußern als im Arbeitsleben.
Die Bedeutung dieses Ergebnisses erhöht sich noch, wenn man es in Beziehung setzt zu den gleichzeitig ermittelten Sympathiewerten für die Berufs- und Freizeitrollen. Hier zeigt sich ein deutliches Sympathiegefälle zwischen beiden Lebensbereichen: Am sympathischsten ist den Befragten die Rolle des Ehemannes. Es folgen die Rollen des Vaters, des Vorgesetzten, des Freundes, des Kollegen, des Mitarbeiters und als letzte die des Funktionärs.
Die größte Sympathie hegen Führungskräfte danach also gerade für diejenigen Rollen, für die sie am wenigsten Zeit aufwenden können - die Rollen des Ehemannes und Vaters.
Die meisten Führungskräfte versuchen, sich den divergierenden Rollenanforderungen und den mit ihnen immer wieder verbundenen Konfliktsituationen dadurch zu entziehen, daß sie sich für eine der beiden folgenden Verhaltensweisen entscheiden, die allerdings beide im Sinne eines erfolgreichen Persönlichkeitsmanagements wenig tauglich sind:
Führungskräfte, für die Beruf und Karriere das wichtigste in ihrem Leben sind, werden ihr übriges Leben so organisieren, daß es ihnen auf jeden Fall ein Maximum an Regenerationsmöglichkeiten für den Beruf sichert. Sie treiben z.B. regelmäßig Sport, tun dies aber in erster Linie, um sich ihre Fitneß für den Beruf zu erhalten und mit ihrer physischen und psychischen Spannkraft den Anforderungen des beruflichen Alltags gewachsen zu sein. Was für sie hierbei vor allem zählt, ist die meßbare Leistungssteigerung, nicht etwa der Spaß an der Bewegung. Bevorzugt werden deshalb in erster Linie Sportarten, bei denen eine Leistungssteigerung leicht erkennbar ist und bei denen sie nicht auf andere angewiesen sind, sondern selbst entscheiden können, wann und wie lange sie sie ausüben, wie z.B. Jogging oder Training im Fitneß-Studio.
Der Bekanntenkreis dieser karriereorientierten Führungskräfte setzt sich meistens ausschließlich aus Berufskollegen und Personen zusammen, mit denen sie im Rahmen ihrer vielfältigen Funktionärstätigkeiten zu tun habe. Diese homogene Zusammensetzung reduziert zum einen die Wahrscheinlichkeit, sich auch einmal mit anderen, unvertrauten Meinungen auseinandersetzen zu müssen; zum anderen lassen sich so berufliche Angelegenheiten problemlos in der Freizeit weiter behandeln. In den Stunden, die sie zu Hause verbringen, möchten diese Menschen vor allem abschalten und in Ruhe gelassen werden. Gemeinsamen Freizeitaktivitäten, wie sie vielleicht von der Ehefrau geplant werden, stehen sie genau so ablehnend gegenüber wie Auseinandersetzungen über familiäre Entscheidungen oder dem Wunsch ihrer Kinder nach gemeinsamen Spielen.
Allmählich entsteht so ein Lebensumfeld, das mit dem der Familie oder früherer Freunde und Bekannter nur noch wenige Berührungspunkte aufweist. Die Führungskraft lebt - von der Familie her gesehen - weitgehend in einer Welt für sich und ist dabei stets in der Gefahr, durch die ausschließliche Fixierung auf Beruf und Karriere den Blick für alternative Lebensgestaltungsmöglichkeiten zu verlieren. Im Extremfall wird der Führungskraft erst bei der Pensionierung deutlich, daß sie im Familienverbund, abgesehen von der materiellen Versorgung, schon seit langem eigentlich keine Aufgabe mehr hat, daß sie hier isoliert und vielleicht sogar überflüssig geworden ist.
Die übrigen Familienmitglieder haben dann schon längst ihren eigenen Freundeskreis aufgebaut und gemeinsame Freizeitaktivitäten ohne den Vater ausgeführt; wichtige Familienentscheidungen werden entweder von der Ehefrau oder von der "Restfamilie" gemeinsam getroffen, und das älteste Kind ist häufig zum Vertrauten der Mutter und zum Berater der jüngeren Geschwister geworden. Häufig wird der Führungskraft erst jetzt bewußt, wie weit man sich in den Jahren auseinander entwickelt hat. Es ist deshalb keineswegs unwahrscheinlich, daß in einer solchen Beziehung Familien- oder Eheprobleme manifest werden: Kinder, die ihren Vater nur im Urlaub zu Gesicht bekommen, für die der Vater jemand ist, auf dessen Ruhebedürfnis man zwar Rücksicht zu nehmen hat, den man ansonsten aber kaum kennt, reagieren oft mit aggressivem Verhalten. Eine Ehefrau, die sich vor allem auf den häuslichen Alltag beschränkt sieht, die sich bei familiären Entscheidungen meistens allein gelassen weiß, deren eigene Bedürfnisse nach gemeinsamen sozialen Kontakten, nach kulturellen Anregungen (Theater, Konzerte, Ausstellungen etc.) und nach der Gesellschaft Erwachsener im Denken ihres Partners kaum zum Tragen kommen, wird sich vernachlässigt fühlen, entweder irgendwann resignieren, Aggressionen gegenüber dem Partner und/oder seinen beruflichen Karrierewünschen entwickeln oder nach anderen Kontaktpartnern suchen.
Eine strikte Trennung von Arbeit und Privatleben bringt für Führungskräfte das Risiko mit sich, daß in Zeiten beruflicher Krisen kein unterstützendes privates Netzwerk zur Verfügung steht: Eine Ehefrau, Kinder, Freunde oder Bekannte, die nichts von den beruflichen Aufgaben der Führungskraft und der spezifischen Struktur des Unternehmens wissen, sehen zwar durchaus deutlich die hohen psychischen und physischen Kosten der Karriere, sind aber kaum in der Lage, bei beruflichen Problemen oder Konflikten wirksame Hilfen zu geben.
Die Führungskraft fühlt sich in ihrer Streßsituation allein gelassen. Berufliche Krisensituationen können einem solchen Menschen zwar die Gefahr der Vereinsamung deutlich machen, in die er sich selbst hineingebracht hat. Wenn er aber, wie dies gerade bei vielen Managern immer noch der Fall ist, dem falschen Mythos von der Führungskraft als dem allen Situationen gewachsenen "starken Mann" anhängt, der keinesfalls Unsicherheiten zeigen darf, wird er kaum Mittel und Wege finden, um aus dieser Isolation herauszukommen. Es ist deshalb kaum verwunderlich, daß gerade in dieser Gruppe relativ viele zu finden sind, die auf beruflichen Streß mit Resignation, Selbstwertverlust oder "innerer Kündigung" reagieren.
In Partnerschaftsseminaren zum Thema "Führung der eigenen Person" zeigt sich immer wieder, daß sich nicht nur die Führungskräfte selbst dieser Gefahr durchaus bewußt sind, sondern oft noch in stärkerem Maße deren Lebenspartner. Die Frauen sehen deutlicher und in der Regel auch früher als ihre Ehepartner die hohen Kosten, die die berufliche Karriere ihnen selbst und vor allem ihrem Mann abverlangt; etwa ein Drittel der Frauen von Managern steht deshalb der derzeitigen beruflichen Position des Ehemannes ablehnend gegenüber. Überproportional viele Scheidungen und Trennungen werden deshalb
beobachtet.
Die amerikanische Managementlehre hat in diesem Zusammenhang klare Prioritäten entwickelt, die vielleicht auch für deutsche Führungskräfte eine Orientierungshilfe sein können:
Führung bezieht sich zunächst auf sich selbst, dann auf die Familie und das soziale Umfeld und dann erst auf den Beruf. Wer dagegen den Beruf an die erste Stelle setzt, wird u.U. zum Workaholic, zum gefährdeten Industrieschauspieler. Wir leben nicht, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben. Jede Führungskraft ist für ihre physische, psychische und geistige Gesundheit selbst verantwortlich - nicht der Beruf, nicht die Familie oder die falsch organisierte Freizeit.
An der hier skizzierten objektiv und subjektiv erlebten Situation wird sich nur dann dauerhaft etwas ändern, wenn die Führungskraft selbst die Initiative zu Veränderungen ergreift. Bezugspersonen in Berufs- und Privatleben können sie auf diesem Weg zwar wirksam unterstützen und bekräftigen, die Wegrichtung und das Ziel müssen aber von ihr selbst festgelegt werden - anderenfalls bestünde die Gefahr, wiederum in neue Fremdbestimmtheiten zu geraten.
DER ERSTE SCHRITT AUF DEM WEG ZU EINEM ERFOLGREICHEN PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT BESTEHT DESHALB IN DEM ENTSCHLUSS, IN ZUKUNFT SELBST DIE VERANTWORTUNG FÜR DAS EIGENE LEBEN IN ALLEN SEINEN BEREICHEN ZU ÜBERNEHMEN.
Eine Umfrage nach detaillierten Wünschen von Führungskräften in bezug auf berufliche Tätigkeit und Privatleben (Streich) kam zu folgenden Ergebnissen: Eine Konfliktreduktion im Berufsleben erhofft man sich durch
Ein weniger konfliktträchtiges Privatleben glaubt man durch eine stärkere Familienhinwendung erreichen zu können. Hierbei steht die Zielvorstellung einer partnerschaftlichen Gemeinschaft im Vordergrund.
Im Hinblick auf konkrete Freizeitaktivitäten wünschen sich Führungskräfte neben vermehrten Möglichkeiten zu individuellen Aktivitäten wie Lesen oder Reisen als Ausgleich zu den beruflichen Belastungen vor allem mehr Zeit für intensive sportliche Betätigung.
Ein erfolgversprechender Schritt in diese Richtung sind z.B. die in den Vereinigten Staaten schon relativ weit verbreiteten "Sabbaticals", bei denen der Mitarbeiter einen Teil seines Urlaubs anspart und sich so die Möglichkeit schafft, einmal mehrere Monate hintereinander nicht arbeiten zu müssen, um so Distanz zu gewinnen und neue Kräfte "aufzutanken".
Denkbar ist auch die Einrichtung eines "Familientelefons", dessen Nummer nur den Familienangehörigen bekannt ist und das der Familie die Möglichkeit gibt, dringliche Angelegenheiten zumindest kurz unmittelbar zu besprechen.
LEIDEN AN EINEM ÜBERMASS AN FREMDBESTIMMTHEITEN LÄSST NUR ZWEI LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN ZU. ENTWEDER ICH VERÄNDERE DIE UMWELT ODER MICH SELBST.
Es wurde viele Jahre versucht, Menschen an Organisations- und Führungsstrukturen anzupassen. Gefordert und gefördert wurde vor allem Anpassungsfähigkeit. Das Ergebnis waren Menschen ohne Profil, zu jedem Kompromiß bereit, "Ja-Sager" und "Quallen". Was unsere Gesellschaft aber in allen Bereichen des Lebens braucht, sind Menschen, die nach ihrer eigenen Überzeugung handeln, die auch einmal "nein" sagen, die Kreativität als Provokation begreifen, die als Führungskräfte wissen, daß sie nicht für Routine, sondern für eigene Ideen bezahlt werden. Was wir brauchen, sind "Schwertfische", Persönlichkeiten mit Profil, auf der Suche nach Identität und mit deutlich sichtbaren individuellen Charaktereigenschaften.
IN DIESEM SINNE IST PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT EIN "INDUKTIVER" WEG DER PERSONALENTWICKLUNG. DAS ZIEL IST, DEN EINZELNEN SO STARK ZU MACHEN, DASS ER UNVERMEIDBARE FREMDBESTIMMTHEITEN ALS POSITIVE HERAUSFORDERUNG ANNEHMEN KANN.
Persönlichkeitsmanagement ist damit ein Prozeß der Persönlichkeitsausformung, der Selbstverwirklichung. Durch bewußte Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich, d.h. den eigenen Fähigkeiten, Bedürfnissen, Interessen, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten und den von außen herangetragenen Erwartungen und Forderungen lernt der einzelne zunächst einmal sich selbst in den für ihn relevanten Lebensbezügen und Rollen besser kennen.
Auf dieser Basis kann er dann bewußte mittel- und langfristige Lebensstrategien entwickeln, die ihn zu einer höheren Lebenszufriedenheit zurückführen, indem sie ihm helfen,
PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT HEISST, DAS EIGENE ICH SO IN EINEN ZU AKZEPTIERENDEN SOZIALEN RAHMEN EINZUBRINGEN, DASS ES MÖGLICH IST, TROTZ DER UNVERMEIDBAREN BELASTUNGEN SINN, FREUDE UND ZUFRIEDENHEIT ZU ERLEBEN.
Das individuelle Persönlichkeitsmanagement gliedert sich in folgende Schritte:
PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT IST KEIN JOB AUF ZEIT, SONDERN EIN DAUERJOB LEBENSLANGEN LERNENS UND LEBENSLANGER VERÄNDERUNGSBEREITSCHAFT.
Denn: Jede reflektierte Erfahrung, die wir mit uns und unserem Leben machen, dient der Entwicklung unserer Persönlichkeit.
Grundsätzlich sollte ein Konzept zur aktiven, selbstbestimmten Lebensführung immer ganzheitlich angelegt sein. Alles menschliche Denken, Handeln und Empfinden resultiert aus dem Zusammenwirken von körperlichen, geistigen und psychischen Faktoren. Die menschliche Persönlichkeit, also das, was wir selbst als Ich erleben, ist immer eine ganzheitliche Gestalt aus Körper, Geist und Seele. Anlagen, Dispositionen, Eigenschaften und Persönlichkeitszüge hängen eng miteinander zusammen. Die individuelle personale Ganzheit formt sich im Verlauf des Lebens in Wechselbeziehung mit der Umwelt - ein Veränderungsprozeß, der bis zum Ende des Lebens andauert.
Veränderungen in einem der drei Bereiche bewirken immer auch Veränderungen in den beiden anderen Bereichen. Deshalb gehen beispielsweise starke und langandauernde geistige Über- oder Unterforderungen häufig mit psychischen Belastungsreaktionen und/oder körperlichen Streßsymptomen einher. Weiter nehmen bei eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit meistens auch das psychische Wohlbefinden und die geistige Leistungsfähigkeit ab.
So wird man beispielsweise nach einem beruflich erfolgreichen Arbeitstag eher in heiterer, optimistischer Stimmung nach Hause fahren, bereitwillig auf die Freizeitwünsche der Ehefrau eingehen und vielleicht sogar mit Freude eine lange geplante, körperlich anstrengende Arbeit im Garten in Angriff nehmen. Nach einem Tag beruflicher Mißerfolge hingegen ärgert man sich über jede kleine Stockung im Feierabendverkehr, reagiert gereizt auf die temperamentvolle Begrüßung der Kinder, fühlt sich körperlich ausgelaugt und möchte nur noch in Ruhe gelassen werden.
Die ganzheitliche Betrachtung berücksichtigt diese Wechselbeziehungen zwischen Körper, Psyche und Geist und macht sie sich gleichzeitig zunutze.
Im körperlichen Bereich geht es dabei um das bewußte Umgehen mit dem eigenen Körper, um die Fähigkeit, Körpersignale bewußt wahrzunehmen, sie zu verstehen und in angemessener Weise darauf zu reagieren. Mit Sicherheit gehört zu einem effektiven Führen der eigenen Person in diesem Bereich das Bemühen,
Im psychischen Bereich geht es um das subjektive Streßerleben. Die körperlichen Risikofaktoren lassen sich objektivieren, das persönliche Streßerleben ist dagegen das Ergebnis einer subjektiven Interpretation. Was für den einen positiver Streß ist, kann für den anderen negativer Streß sein.
Es geht einmal um das Gewinnen einer richtigen Einstellung, um die Gelassenheit, um das "dicke" Fell. Wer seine Streßtoleranz erhöhen will, sollte seine eigenen Freuden und seine persönlichen Ärgernisse kennen. Er sollte versuchen, viel Positives, viel Schönes, viel Freude und Erfolg zu erleben. Positive Erlebnisse erhöhen die Streßtoleranz, negative Erlebnisse senken sie. Zum anderen sollten das eigene Anspruchsdenken, eigene Gefühle, Wünsche, Hoffnungen, Träume, Befürchtungen und Ängste sowie das Umgehen mit den eigenen Bedürfnissen in der Auseinandersetzung mit den von außen kommenden Erwartungen und Anforderungen zum Thema werden. Es geht hierbei um die aktive Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Ich und Umwelt, zwischen den eigenen und fremden Ansprüchen in bezug auf die unterschiedlichen Lebensbereiche und Rollen und den für den Betreffenden in Frage kommenden Realisierungsmöglichkeiten. Es geht um die Überprüfung eigener Ziele, auch um den falschen Ehrgeiz. Überprüfung eigener Ziele heißt, wieder zu entdecken, daß es auch selbstbestimmte Zielsetzungen und Wünsche gibt, die außerhalb des täglich fremdbestimmten Umfeldes Freude, Erfolg und eine höhere Streßtoleranz ermöglichen.
Zielsetzung der Standortbestimmung und der Veränderungsstrategien im geistigen Bereich ist das Erkennen von Belastungsfaktoren und Streßursachen in den einzelnen Lebensbereichen und die Suche nach Möglichkeiten, die eigenen Konfliktpotentiale bewußt zu verarbeiten. Dabei geht es auch darum, den persönlichen Umgang mit den eigenen Rollen in Beruf, Familie und Freizeit zu überprüfen, persönliche Zielsetzungen und eventuelle Blockaden und Barrieren zu überdenken, Verhaltensgewohnheiten wie z.B. die eigene Arbeitsmethodik und Zeitplanung, das Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kollegen, Ehepartner, Familie, Freunden usw. einer kritischen Prüfung zu unterziehen und nach realisierbaren Alternativen zu suchen.
Der Entschluß, das eigene Leben in bestimmten Bereichen zu verändern, sollte nach Möglichkeit auch dazu führen, daß man versucht, für dieses Vorhaben möglichst kompetente Hilfe und Unterstützung von außen zu bekommen. Manches wird sich gemeinsam mit anderen leichter verwirklichen lassen als allein. Anregungen und erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Verhaltensformen bieten z.B.:
Eine umfassende Standortbestimmung, Selbstbesinnung und das Zurückfinden zu sich selbst sind nicht unter Zeitdruck und Streß zu realisieren. Gerade Führungskräfte sollten den Mut haben, sich regelmäßig für einige Zeit den Anforderungen aus Beruf, Familie und Freizeit zu entziehen und sich ungestört in Muße, ohne Zeitdruck und Störungen von außen, mit sich selbst zu beschäftigen, z.B. am Wochenende oder im Urlaub einmal allein einen längeren Spaziergang zu machen, an Seminaren, Kursen oder kulturellen Angeboten teilzunehmen, die einem selbst für die persönliche Entwicklung wichtig sind, ein "Wochenende der Stille" in einem Kloster zu erleben etc. Es geht um das "Loslassen" von Macht, Rollen und Erfahrungen. Muße, Maß und Meditation kommen aus einer Wortfamilie und meinen den Zeitraum, den man sich nimmt, um nachzudenken.
Für den Weg zum erfolgreichen Persönlichkeitsmanagement gibt es keine Patentrezepte, wohl aber eine Fülle von Anregungen, Techniken und Methoden sowie einige Grundregeln, an die man sich halten sollte:
1. SELBSTVERANTWORTUNG:
Übernehmen Sie die Verantwortung für sich selbst! Sehen Sie Streß als Herausforderung, und bemitleiden Sie sich nicht in aller Stille. Betrachten Sie sich nicht als "Gefangener Ihres Schicksals". Bejahen Sie den Streß, denn Leben und Leistung sind ohne Streß nicht möglich. Flucht vor dem Streß ist keine Streßbewältigung, sondern führt eher zu neuem Streß. Akzeptieren Sie nicht widerstandslos Streßsituationen, sondern versuchen Sie, Dis-Streß aktiv umzugestalten. Der größte Teil der negativ empfundenen Streßsituationen ist selbst verursacht. Akzeptieren Sie aber auch für bestimmte Zeitabschnitte den herausfordernden aktiven und kreativen Streß!
2. SELBSTBESTIMMUNG:
Realisieren Sie soweit wie möglich selbstbestimmte Ziele! Nehmen Sie nur Aufgaben an, die herausfordernd, befriedigend und für Sie selbst wertvoll sind, deren Erfüllung für Sie eine Selbstbestätigung darstellt. Trainieren Sie Ihre Fähigkeit zur Selbstmotivation, d.h., bleiben Sie fähig, Ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle auszudrücken, ohne sich immer rechtfertigen zu müssen. Überprüfen Sie aber auch Ihre bisherigen Zielsetzungen. Übersteigerte Ansprüche und utopische Ziele sind ständige Quellen für Streßreaktionen. Versuchen Sie, Mißerfolge, Krisen und Konflikte zur geistigen Neubesinnung zu nutzen. Die Erfüllung materieller Bedürfnisse sowie Anerkennung und Status können die eigene Selbstverwirklichung nicht ersetzen.
3. BEWUSST HANDELN:
Tun Sie das, was Sie tun, überzeugt! Leben Sie im Hier und Jetzt! Entwickeln Sie eine Sensibilität für den Augenblick. Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit. Genießen Sie Ihr Leben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Wenn Sie schon "sündigen", dann überzeugt. Verteilen Sie Ihre Kraft auf verschiedene Lebensaktivitäten, nicht nur einseitig, z.B. auf den Beruf. Handeln Sie bewußt im Beruf, in sozialen Aktivitäten, in der Freizeit, in Ihrer Familie. Leben Sie bewußt, lieben Sie bewußt, lernen Sie bewußt, lachen Sie bewußt, leiden Sie bewußt.
4. POSITIVES DENKEN:
Sehen Sie auch die guten Seiten! Sehen Sie an Krisen und negativen Ereignissen auch die positiven Seiten. Beunruhigen Sie sich nicht schon vorher über mögliche Streßsituationen, sondern stellen Sie bedrohlichen Ereignissen lohnende Ziele und positive Ereignisse gegenüber. Sehen Sie das Leben nicht als eine überwiegend ernste und schwere Sache an, sondern freuen Sie sich so oft wie möglich am Leben überhaupt. Lachen Sie auch einmal über sich selbst, und entwickeln Sie Sinn für Humor.
5. BEWUSSTE ENTSPANNUNG:
… durch Entspannungstechniken! Planen Sie Zeiten bewußter Entspannung ein, mindestens
15 Minuten täglich. Pausen, Mittagszeiten, Wochenenden, aber auch der Urlaub sollten "streßfreie" Zeiten sein. Sie sollten der "Problementfernung" dienen. Dies gelingt durch bewußte Entspannungsübungen, aber auch durch bewußte Freizeitgestaltung. Fitneß, Sport, Sauna gehören ebenso dazu wie Hobbys. Wichtig ist, daß die aktiv oder passiv genutzte Freizeit Freude macht und zu einer "Umpolung" von Körper, Psyche und Geist führt.
6. BEWUSSTE ANSPANNUNG:
… durch aktive Lebensführung! Der Entspannung steht die aktive Streßbewältigung gegenüber. Der körperliche Abbau des Affektstaus wird durch ein systematisches sportliches Training erreicht. Wählen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, und machen Sie sich immer bewußt: Übersteigerte Leistungsansprüche können Dis-Streß erzeugen. Aktive Lebensführung heißt aber auch: Vermeidung körperlicher Risiken durch gesunde Ernährung, Reduzierung des Rauchens, Einschränkung des Alkoholkonsums und des Medikamentenverbrauchs.
7. POSITIVE UMWELT:
Schaffen Sie sich eine streßfreie Umgebung! Die Auswirkungen einer durch Streß belasteten Umwelt hängen im Beruf wesentlich von den zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb einer Firma, vom praktizierten Führungsstil und vom Betriebsklima ab. Vergleichbares gilt auch für die Familie. Man kann zu einer positiveren Umwelt beitragen, indem man seinen Mit-menschen mehr Vertrauen und Sympathie entgegenbringt. Betrachten Sie Probleme im sozialen Bereich auch aus der Sicht der anderen. Hilfreich kann es sein, weniger zu reden, mehr zuzuhören, zu beobachten und andere Meinungen zu tolerieren. Es geht aber auch darum, in sozialen Beziehungen eigene Rechte und Bedürfnisse zu artikulieren und Zonen gegenseitigen Respekts zu vereinbaren. Bei der Auswahl von sozialen Kontakten sollte man vorsichtig vorgehen und Beziehungen herstellen, die stärkend und unschädlich sind.
8. STRESSFREIE ARBEITSORGANISATION:
Agieren Sie, statt zu reagieren! Streß entsteht vor allem im reaktiven Zeitstreß. Bewahren Sie sich eine gut ausgewogene und herausfordernde Arbeitsmenge. Wer dauernden Zeitdruck erfährt, sollte versuchen, aktiv zu planen, weniger wichtige Dinge zu delegieren und Zeitpuffer einzuplanen. Überlastungen und Krisen werden durch Zeiten des Aufatmens ausgeglichen. Ein voller Schreibtisch zeugt von schlechter Arbeitsorganisation und zwingt zum Weitergrübeln am Feierabend. Zeitpolster sind unbedingt notwendig, um auch wichtige Dinge in Ruhe erledigen zu können. Auch die Mitarbeiter können dazu beitragen "störungsfreie" Zonen zu schaffen.
9. DISTANZ UND GELASSENHEIT:
Schaffen Sie sich Ruhe- und Rückzugszonen! Streß entsteht häufig deshalb, weil die notwendige Distanz zu Aufgaben, zu Menschen und zu sich selbst verlorengeht. Man sollte den Mut finden, sich einmal in der Woche den Anforderungen aus Beruf, Familie und Freizeit zu entziehen. Die vielen unterschiedlichen Rollenerwartungen verhindern sonst die eigene Standortbestimmung. Selbstbesinnung und das Zurückfinden zu sich selbst sind notwendige Voraussetzungen zur Streßbewältigung.
10. FREUDE UND ERFOLGSERLEBNISSE:
Lernen Sie, sich wieder zu freuen! Verschaffen Sie sich positive Erlebnisse und Freude. Viele haben verlernt, sich zu freuen und alltägliche Dinge zu genießen. Finden Sie Freude auch an einfachen Selbstverständlichkeiten. Es gibt viele Annehmlichkeiten des täglichen Lebens, über die man sich freuen sollte. Positive Erlebnisse erhöhen die Streßtoleranz. Versuchen Sie, wenigstens einmal täglich Freude zu empfinden!
Literaturhinweise:
Linneweh, K., Bevor es mich zerreißt, 1991
Streich, R., Managerleben, 1994
Linneweh, K., Stresskompetenz, 2002